Rechnungslegung

Jahresabschlüsse

Seit 2003 runden wir die Jahresabschlussbesprechungen mit unseren Mandanten durch Bilanzpräsentationen über Power-Point ab (Musterfall als PDF).

Der Schwerpunkt der Rechnungslegung liegt bei uns in der Erstellung von handelsrechtlichen Jahresabschlüssen (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht) sowie aussagefähigen Erläuterungsberichten für Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Einzelunternehmen. Dabei wird den Anforderungen des § 18 KWG zur Verlässlichkeit des Jahresabschlusses hinsichtlich der Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie den immer stärker in den Vordergrund tretenden Anforderungen der Kreditinstitute bezüglich des internen und externen Ratings (Basel II) durch Plausibilitätsbeurteilungen oder gegebenenfalls umfangreiche Prüfungen Rechnung getragen.

Unter Rating versteht man ein Verfahren, bei dem die Bonität eines Mandanten durch Vergabe einer Zensur oder eines Ratingsymbols bewertet wird. Diese geben Auskunft darüber, inwieweit das Unternehmen in Zukunft in der Lage sein wird, seinen Verbindlichkeiten (Tilgungs- und Zinsverpflichtungen) vollständig und termingerecht nachzukommen. Im Rahmen eines Ratingprozesses stellt die Analyse des Jahresabschlusses traditionell den Schwerpunkt bei der Beurteilung der Bonität eines Unternehmens dar. Basel II (verbindlich ab Ende 2006) soll die Eigenkapitalunterlegung risikobehafteter Bankgeschäfte neu regeln.

Die handelsrechtlichen Vorschriften bieten zahlreiche Wahlrechte und Ermessensspielräume, so dass wir für unsere Mandanten aktive Bilanzpolitik betreiben können. Unter Bilanzpolitik verstehen wir dabei die bewusste und in Hinblick auf die Ziele der Unternehmensführung zweckorientierte Gestaltung der Rechnungslegung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Ziel dabei ist es, die Adressaten der Bilanzinformation zu einem unternehmenszielkonformen Verhalten zu veranlassen. Dies gewinnt immer mehr an Bedeutung, da die Kreditinstitute beim Rating ihren Schwerpunkt auf die Kennzahlen, insbesondere auf die Eigenkapitalquote, legen. Die Eigenkapitalquote kann beispielsweise dadurch gestärkt werden, dass erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen nicht passiviert, sondern von den Vorräten aktivisch abgesetzt werden können.

Der Steuerbilanzgewinn/-verlust wird von uns durch Korrektur zur Anpassung der Handelsbilanz an die steuerlich maßgeblichen Wertansätze ermittelt.

Aber auch Sonderbilanzen, Zwischenbilanzen, Ergänzungsbilanzen, Eröffnungsbilanzen und Einnahme-Überschuss-Rechnungen werden für unsere Mandanten erstellt.

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